Hier einmal einige Infos, die für Motorradfahrer in spe interessant und nützlich sein können.
Was die Meisten in erster Line interessiert sind wohl die Kosten. Ein Führerschein für die Klasse A kostet zwischen 600 und 1000 EUR. Der TÜV, der ja die Prüfungen durchführt, möchte auch was vom Kuchen abhaben und schlägt mit ca. 15 EUR für die Theorieprüfung und ca. 105 EUR für die praktische Prüfung zu Buche. Der Preis hängt natürlich von der Fahrschule und dem Können des Fahrschülers ab. Dem Können deswegen, da mehr Fahrstunden für ein sicheres Fahrverhalten auch mehr Geld kosten. Sparen kann man, wenn man im Vorbesitz der Klasse A1 ist. Hier ist dann nämlich nur die Hälfte der pflichtmäßigen Fahrstunden notwendig.
Ohne Vorbesitz der Klasse A1 sind folgende Stunden notwendig:
In der Theorieausbildung muss man mit und ohne Vorbesitz an 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden Zusatzstoff teilnehmen.
Viele Fahrschulen sehen den Theorieunterricht aber nicht so eng. Wenn man in den letzten paar Unterrichtsstunden fehlerfreie Bögen abgibt, dann wird man i.d.R. auch für die Theorieprüfung zugelassen.
Für die erste Fahrstunde sollte man an die richtige Bekleidung denken. Hierzu gehören geeignete Handschuhe, Hose, Jacke, Schuhe, Nierengurt und natürlich der Helm. Die Schuhe oder auch Stiefel müssen auf jeden Fall die Knöchel bedecken. Wer zu Begin noch keine richtige Motorradbekleidung besitzt ist natürlich nicht in den Arsch gekniffen. Die Fahrschulen haben meist alles außer ne Hose da. Wobei man es sich natürlich überlegen sollte in die Stiefel und Handschuhe von Tausenden zu steigen.
Wenn dann irgendwann alle Stunden gemacht sind geht es an die Prüfungen. In der Theorieprüfung müssen 30 Fragen in maximal 30 Minuten beantwortet werden. Ohne Vorbesitz irgendeines Führerscheins werden maximal 10 Fehlerpunkte geduldet. Bei Vorbesitz eines Führerscheins (z.B. Auto oder 125er) sind es hingegen nur noch 6 Fehlerpunkte. Also aufpassen! Zwei falsch beantwortete Fragen können schon zu viel sein.
In der praktischen Prüfung sind mindestens 5 der Grundfahrübungen zu machen. Sollte man mal eine verhauen ist noch nichts verloren, da man 3 Versuche hat. Weiterhin fährt man noch innerhalb und außerhalb von Ortschaften und sofern in der Nähe noch Autobahn und Kraftfahrstraße. Sehr gerne werden auch Stecken gewählt, die viele Rechts-Vor-Links Situationen beinhalten. Man sollte den Verkehr so genau beobachten, als ob man später ein Bild davon malen müsste. Haltende Busse, unachtsame Fußgänger und Zebrastreifen können einem die Prüfung zur Hölle machen.
Hat man dann alle Prüfungen bestanden ist man leider noch für zwei Jahre auf maximal 25 KW (34 PS) Maschinen festgenagelt, sofern man noch keine 25 Jahre alt ist. Wer den Führerschein mit 24 Jahren besteht muss auch noch die vollen zwei Jahre die 25 KW Maschinen fahren.
Sind die zwei Jahre verstrichen muss der Führerschein NICHT mehr umgeschrieben werden, er öffnet sich automatisch. Die zwei Jahre Probezeit lassen sich in einigen Bundesländern durch zusätzliche und sehr teuer Fahrsicherheitstrainings und anderen weiterführenden Ausbildungsstunden verkürzen. Die Kosten stehen jedoch in keinerlei Relation zu der ersparten Probezeit.
So, dann mal ran an den Speck.
Was die Meisten in erster Line interessiert sind wohl die Kosten. Ein Führerschein für die Klasse A kostet zwischen 600 und 1000 EUR. Der TÜV, der ja die Prüfungen durchführt, möchte auch was vom Kuchen abhaben und schlägt mit ca. 15 EUR für die Theorieprüfung und ca. 105 EUR für die praktische Prüfung zu Buche. Der Preis hängt natürlich von der Fahrschule und dem Können des Fahrschülers ab. Dem Können deswegen, da mehr Fahrstunden für ein sicheres Fahrverhalten auch mehr Geld kosten. Sparen kann man, wenn man im Vorbesitz der Klasse A1 ist. Hier ist dann nämlich nur die Hälfte der pflichtmäßigen Fahrstunden notwendig.
Ohne Vorbesitz der Klasse A1 sind folgende Stunden notwendig:
- 5 Fahrstunden über Bundes und Landstrassen
- 4 Fahrstunden Autobahn
- 3 Fahrstunden bei Dunkelheit
- 3 Fahrstunden über Bundes und Landstrassen
- 2 Fahrstunden Autobahn
- 1 Fahrstunden bei Dunkelheit
- Ausweichen bei 50 km/h ohne Abbremsen
- Ausweichen bei 50 km/h mit Abbremsen auf ca. 30 km/h
- Gefahrenbremsung bei 50 km/h
- Stop and Go
- Kleiner Slalom mit 30 km/h
- Großer Slalom mit 30 km/h
- Slalom mit Schrittgeschwindigkeit
In der Theorieausbildung muss man mit und ohne Vorbesitz an 12 Doppelstunden Grundstoff und 4 Doppelstunden Zusatzstoff teilnehmen.
Viele Fahrschulen sehen den Theorieunterricht aber nicht so eng. Wenn man in den letzten paar Unterrichtsstunden fehlerfreie Bögen abgibt, dann wird man i.d.R. auch für die Theorieprüfung zugelassen.
Für die erste Fahrstunde sollte man an die richtige Bekleidung denken. Hierzu gehören geeignete Handschuhe, Hose, Jacke, Schuhe, Nierengurt und natürlich der Helm. Die Schuhe oder auch Stiefel müssen auf jeden Fall die Knöchel bedecken. Wer zu Begin noch keine richtige Motorradbekleidung besitzt ist natürlich nicht in den Arsch gekniffen. Die Fahrschulen haben meist alles außer ne Hose da. Wobei man es sich natürlich überlegen sollte in die Stiefel und Handschuhe von Tausenden zu steigen.
Wenn dann irgendwann alle Stunden gemacht sind geht es an die Prüfungen. In der Theorieprüfung müssen 30 Fragen in maximal 30 Minuten beantwortet werden. Ohne Vorbesitz irgendeines Führerscheins werden maximal 10 Fehlerpunkte geduldet. Bei Vorbesitz eines Führerscheins (z.B. Auto oder 125er) sind es hingegen nur noch 6 Fehlerpunkte. Also aufpassen! Zwei falsch beantwortete Fragen können schon zu viel sein.
In der praktischen Prüfung sind mindestens 5 der Grundfahrübungen zu machen. Sollte man mal eine verhauen ist noch nichts verloren, da man 3 Versuche hat. Weiterhin fährt man noch innerhalb und außerhalb von Ortschaften und sofern in der Nähe noch Autobahn und Kraftfahrstraße. Sehr gerne werden auch Stecken gewählt, die viele Rechts-Vor-Links Situationen beinhalten. Man sollte den Verkehr so genau beobachten, als ob man später ein Bild davon malen müsste. Haltende Busse, unachtsame Fußgänger und Zebrastreifen können einem die Prüfung zur Hölle machen.
Hat man dann alle Prüfungen bestanden ist man leider noch für zwei Jahre auf maximal 25 KW (34 PS) Maschinen festgenagelt, sofern man noch keine 25 Jahre alt ist. Wer den Führerschein mit 24 Jahren besteht muss auch noch die vollen zwei Jahre die 25 KW Maschinen fahren.
Sind die zwei Jahre verstrichen muss der Führerschein NICHT mehr umgeschrieben werden, er öffnet sich automatisch. Die zwei Jahre Probezeit lassen sich in einigen Bundesländern durch zusätzliche und sehr teuer Fahrsicherheitstrainings und anderen weiterführenden Ausbildungsstunden verkürzen. Die Kosten stehen jedoch in keinerlei Relation zu der ersparten Probezeit.
So, dann mal ran an den Speck.
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